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SDF-Staudrucksonden für Dampf

Zur präzisen Messung von Durchflussmenge und Massenstrom in Nieder-, Mittel- und Hochdruckdampf

Beschreibung

SDF-Dampfsonden kommen überall dort zum Einsatz, wo Durchfluss oder Wärmemenge von Dampf erfasst werden sollen. SDF-Dampfsonden bauen auf dem Prinzip der Staudrucksonden auf und haben sich in der Praxis als zuverlässig, stabil und genau bewährt – und das seit mehr als 25 Jahren.

Aufgrund der robusten Technik und des einfachen Verfahrens können die SDF-Staudrucksonden für Dampf vielfältig auch unter schwierigen Bedingungen eingesetzt werden und bieten dabei erhebliche Vorteilegegenüber anderen Messverfahren – vom Einbau bis hin zur langfristigen Messstabilität.

Weitere besondere Vorteile sind die Möglichkeiten der bidirektionalen Durchflussmessung sowie der Integration einer Temperatur- und Druckmessung, um die aktuelle Betriebsdichte zu berechnen. Hier unterstützt der Durchflussrechner AccuMind®, der die aktuelle Dampf- und Wärmemenge berechnen kann. Für Dampfanwendungen (z.B. Abnahmemessungen oder Abrechnungsmessungen) mit besonderen Anforderung an die Messgenauigkeit oder bei sehr kurzen Einlauf- und. Auslaufstrecken empfehlen wir das Messgerät AccuFloHMP®.

Ausführung als FASTLOK-Version

In der speziellen Ausführung als FASTLOK-Version können die SDF-Staudrucksonden auch ohne Unterbrechung des Anlagenbetriebes montiert und demontiert werden. Die FASTLOK-Modelle stehen in vier verschiedenen Ausführungen zur Verfügung. Möglich sind Druckstufen von PN 2 ohne Ausziehmechanismus bis zur Hochdruckvariante in PN 100. Die FASTLOK-Sonden können zur einfacheren (De-)Montage auch mit Getriebeübersetzung ausgerüstet werden.

SDF-Sonden sind überall dort von besonderem Nutzen, wo

  • eine einfache, schnelle und kostengünstige Montage gewünscht ist,
  • eine Durchflussmessung in einer vorhandenen Rohrleitung nachgerüstet werden muss,
  • wenig Platz und damit kurze Beruhigungsstrecken zur Verfügung stehen,
  • andere Messverfahren aufgrund der Rohrleitungsgröße, des Mediendrucks oder der Medientemperatur an ihre Grenzen stoßen,
  • Rohrleitungen vorhanden sind, bei denen bei der Montage der Betrieb nicht unterbrochen werden kann oder darf,
  • aus wirtschaftlichen oder technischen Erwägungen nur geringe Druckverluste vom Messgerät verursacht werden dürfen.

 

Anwendungsbereiche

Weitere Informationen

Produktbroschüre

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Montage- und Bedienungsanleitung

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Technische Information

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Technische Spezifikationen

Messverfahren: Mittelwertbildende Staudrucksonde
Messgröße: Differenzdruck
optional: statischer Druck, Temperatur
Messstoffe: Nieder-, Mittel- und Hochdruckdampf
Temperaturbereich: Standard: −50 … 450 °C, optional bis 650 °C
Druckbereich: bis PN 320 in geflanschter Ausführung
nach Anforderung bei Schweißausführung
Durchmesserbereich: DN 25 … DN 3000
Ein- und Auslaufstrecken: ab 7 × D Einlauf, 3 × D Auslauf
Werkstoffe: Standard 1.4404, erweiterter Standard 1.4571, 1.5415 (16Mo3)
Sonderwerkstoffe: 1.7353, 1.7380, 1.4922
Fehlergrenze k-Faktor: ±1 % v. Messwert
Reproduzierbarkeit: ±0,1 % v. Messwert
Messspanne: bis zu 1:40 vom Durchfluss
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